Montag, 14. Januar 2013

Weihnachten auf den Philippinen - Boracay/Clark - 1. Weihnachtsfeiertag/Rückreise

Weihnachten am Strand =)
Am ersten Weihnachtsfeiertag hat es den ganzen Morgen geregnet sodass wir erst gegen 11 aus den Betten gekrochen sind. Dann ging es nochmal kurz an den Strand, ein bisschen Shoppen, Sandburgen bestaunen und anschließend im Hobbit Haus essen. 
Zu dem Namen kommt das Restaurant durch die Lilliputaner von denen man dort bedient wird. Völlig selbstironisch gibt es auch einen Cocktail mit Namen "Flaming Frodo" =) 

cool oder?
Irgendwie hatte ich da richtig Lust auf Meeresfrüchte und hab mir etwas bestellt, bei dem auch Octopus dabei war. Nach ein bisschen Überwindung hat der auch ziemlich gut geschmeckt auch wenn die Konsistenz wohl immer gewöhnungsbedürftig bleibt.
 
Ziemlich viel von dem, was das Meer hergibt :D












Danach wieder im Resort sind wir nochmal schnell in den Pool gesprungen...wenn der schon mal da is ;) hat man ja nich alle Tage.


Ja...uns waren die Regeln nicht ganz bewusst UND wir
wollten schnell fertig werden, um an die Schokolade zu
kommen ;)


Den restlichen Abend haben wir mit Scrabble verbracht und sind dann nochmal kurz an den Strand, um uns nochmal was zu essen zu holen. Dort ging grad das Nachtleben los, war aber etwas verhalten, vermutlich weil Weihnachten war. Lange bleiben konnten wir eh nicht, da wir am nächsten Morgen zeitig wieder abreisen mussten.

Regen, Regen, Regen. Am Tag unserer Abreise von Boracay war der Regen noch schlimmer. Es gab sogar eine Typhoon Warnung (nur Level 1), weswegen wir recht schnell aufgebrochen sind, damit wir unseren Flug nicht verpassen.
Stürmisches Boracay
 


Die Bootsfahrt war dabei ganz schön schaukelig aber letztendlich waren wir viel zu früh am Flughafen, vor allem, weil unser Flug natürlich wieder Verspätung hatte.
Massagestation im Duty-Free Bereich












Also haben wir unsere Zeit mit Essen, Uno spielen und ich mit Buch lesen rumgekriegt. Im Check-In Bereich gab es noch eine Massagestation!!! Das ist mal clever. Durch Warten verspannte Reisende, die nichts weiter zu tun haben, sind sicher super Kunden :D
Als unser Flug dann endlich aufgerufen wurde, hat jeder einen Regenschirm bekommen, um zum Flugzeug zu laufen. Meiner war schon recht lediert und nach der ersten Sturmböe war die eine Hälfte davon mehr oder weniger nutzlos :D
Beim Flug an sich hatte ich ein wenig bedenken, ob der ruckelig wird, wegen des Sturms. Aber tatsächlich war er ziemlich sanft und ohne viele Turbolenzen.

Wieder in Clark angekommen hieß es, uns von Charmaine verabschieden, da sie von ihrer Tante abgeholt wurde. Sie hat dann noch eine Woche bei ihrer Familie auf den Philippinen verbracht. Für uns ging es dann wieder in ein Hotel und weil wir ja schon so verspätet waren, entschieden wir uns in Clark zu bleiben und nicht noch die 2-stündige Fahrt nach Manila auf uns zu nehmen.
Das Hotel gehört einer Kette, Tune-Hotels genannt, an. Sehr günstig aber sehr komfortabel. Ich glaub die Matratze war 5 mal so dick wie die, die ich in meinem Wohnheim habe. :D

Matratze im Hotel...
...Matratze im Wohnheim
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, gingen wir direkt nebenan essen, wo wir von einer niedlichen Kellnerin bedient wurden, die hinter der Theke immer zur Musik abging und grinsen musste, wenn wir sie dabei erwischten.
Schon lustig, wie unbeschwert die Menschen dort sind =) In Deutschland würden viele wahrscheinlich die Nase rümpfen.

Nach einer erholsamen Nacht ging Nadine erstmal zum Air Asia Büro, dass sich direkt unter dem Hotel befand (glaub die haben irgendwie ne Kooperation), um mal anzufragen, was mit dem Geld ist, dass wir schon für die gestrichenen Flüge bezahlt hatten. Die Flüge unserer ersten Buchung auf die Philippinen wurden nämlich gestrichen. :-/ Von der Website kamen immer nur nicht zufrieden stellende Informationen aber der nette Herr im Büro konnte uns versichern, dass wir das Geld wiederbekommen. Praktisch, dass das direkt unterm Hotel war =)
Anschließend haben wir Anna, eine Freundin von Bethany, bei der sie noch 2 Tage mehr verbrachte, getroffen und wurden von ihr zum Frühstück EINGELADEN. Sie hat uns gerade mal ein paar Minuten gekannt und darauf bestanden, uns einzuladen. Das is mal Gastfreundschaft. Wohlgenährt nach einem Amerikanischen Frühstück mit Pancakes und Ahornsirup wurden wir dann von ihrem persönlichen Fahrer wieder in das Einkufszentrum gefahren, in dem wir schon am ersten Tag waren. Ja PERSÖNLICHER Fahrer. Ich weiß nicht, ob sie irgendwie reich ist, oder ob es mehr als nur ihr Fahrer ist. Jedenfalls is das schon praktisch ein immer bereites Taxi zu haben :D
Angekommen, haben wir uns von Bethany und Anna verabschiedet, die dann zusammen nach Manila gefahren sind. Nun nur noch zu dritt suchten Nadine, Judith und ich noch nach einer guten Möglichkeit die Zeit bis zu unserem Flug rumzukriegen.
Erst überlegten wir den Hobbit im Kino zu schauen, aber da hatte die Vorstellung gerade angefangen, also entschlossen wir uns für eine Massage. Ich hab mir eine 75-minütige Ganzkörper-Massage gegönnt, für umgerechnet 15 €. Wenns das doch nur in Deutschland geben würde =). Achso, falls jemand fragt: Ohne Happy End!
Ziemlich kaputt aber glücklich ging es nochmal in den Starbucks und der Verkäufer an der Theke konnte sich noch an mich erinnern. Zumindest wusste er noch, dass ich aus Deutschland komme. So ein krasses Gedächtnis^^


Ich bei dem versuch, mich festzuhalten und
gleichzeitig ein Foto zu machen.
Zurück zum Hotel nahmen wir dann endlich mal ein außergewöhnliches Gefährt, nämlich ein Tricycle. Ich musste mich ganz schön am Gestänge festklammern, konnte ja auch nur im Damensitz hinterm Fahrer sitzen. Die Mädels haben sich in den Beiwagen gequetscht. Die Fahrt war recht rasant und ich bin froh, dass wir das noch gemacht haben, nachdem wir so viele auf den Philippinen gesehen haben und das also ein beliebtes Fortbewegungsmittel zu sein scheint.

Nadine und Judith im Beiwagen :D













Nachdem wir unser Gepäck abgeholt und noch ein bisschen gewartet hatten, sind wir zum Flughafen gefahren, wo wir endlich mal keine Verspätung hatten. Der Flug war gespickt mit Turbolenzen und ein paar heftigen Luftlöchern. Da sackt einem schon n bissl das Herz in die Hose^^. Aber letztendlich sind wir wieder gut in Hongkong angekommen. Schön wars =)

Sonntag, 13. Januar 2013

Weihnachten auf den Philippinen - Boracay - Heiligabend

Am Morgen des 24.12. gönnten wir uns ein schönes Frühstück im Resort-eigenen Restaurant. Ich hab ein echt gutes Omelette bekommen und einen ordentlichen Kaffee. Der in Hongkong hat immer einen komischen Nachgeschmack, aber normalerweise geht es mir ja vor allem um die Wirkung. :D

Blick von unserer Terrasse am Morgen


Doch leider regnete es draußen und unsere Tagesplanung viel vorerst buchstäblich ins Wasser. Nach langem hin und herüberlegen entschieden wir uns aber trotzdem an den Strand zu fahren, auf besseres Wetter zu hoffen und das beste aus dem Tag zu machen. Angebote dafür gab es genug.
Strand =)
In Strandnähe angekommen wurde der Regen noch stärker und wie mussten uns unterstellen. Dabei wurden wir von jemandem angesprochen, der Aktivitäten wie Quad-Fahren oder Para-Sailing anbietet.



Charmaine redete die ganze Zeit mit ihm und organisierte uns 3 Sachen und handelte auch einen guten Preis dafür raus. Als erstes ging es Quad fahren, was durch den Regen sogar noch mehr Spaß machte, da ab und zu die Räder durchdrehten und man in Kurven leicht im Schlamm driftete.
Die Fahrt führte uns über einen großen Teil der Insel bis zu einem hohen Punkt mit einer Art Zoo und Aussichtspunkt, von der aus man die ganze Insel im Blick hatte.

Meer =)



Nach der Rückfahrt wurden wir an eine andere Stelle gefahren, wo man Zip-Lining machen konnte. Dabei gleitet man an einem Stahlseil in ein Tal hinab während man sich an einer Seilrolle festhält. Zusätzlich ist man aber noch gesichert ;) War ein geniales Gefühl aber leider viel zu kurz. :( (bitte keinen blöden Kommentare)
Als letztes haben Charmaine und ich noch Parasailing gemacht, wobei man an einem Fallschirm hängt und dabei von einem Schnellboot gezogen wird.

Zip-Lining


Trotz des bescheidenen Wetters war es ein atemberaubender Ausblick, unter sich nur das Meer und das Boot, das uns gezogen hat, nur noch ganz klein. Das ging richtig lang. Wir dachten schon, dass die auf ein Zeichen von uns warten, dass wir wieder eingeholt werden wollen. Aber das kam uns gar nicht in den Sinn.
Irgendwann haben sie uns wieder eingeholt, aber nich so, dass wir gleich auf dem Boot gelandet sind. Nee die haben sich noch den Spaß gemacht, uns vorher ins Wasser zu tauchen. Die Schweine! War aber lustig, und warm war das Wasser ja auch =)
Mittag haben wir dann in einem italienischen Restaurant an der Strandpromenade gemacht. Das beste daran waren die Fruchtshakes. Wahnsinn, wie intensiv Mango oder Banane schmecken kann =)
Danach gingen wir einkaufen, um Zutaten für unser Essen zum Heiligabend zu kaufen. Ordentliches Fleisch zu bekommen war gar nich so einfach, weswegen wir dann einfach Berner Würstchen gemacht haben, dafür gab es Gemüse und Früchte en masse.

Gemeinsames Kochen macht immer am meisten Spaß

Der leckerste Weihnachtsbaum
der Welt














Wieder im Appartment ging es dann ans Eingemachte. Neben dem Essen bereiteten wir auch unseren Weihnachtsbaum vor, was dann mehr oder weniger ganz tradotionell zu meiner Hauptaufgabe wurde =) Das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder?

Festessen ;)
Zu Essen gab es als erstes delikat belegte Sandwiches, dann Berner Würstchen mit Salat und dazu Rotwein. Danach gab es die Bescherung. Wir hatten uns ausgemacht zu Wichteln. Ich hatte Nadine gezogen und da ich mich erinnern konnte, dass sie Glühwein vermisst, hab ich ihr alle möglichen Glühweinzutaten geschenkt. Später gab es dann auch noch welchen und er war richtig lecker. Danke Miri, für das super Rezept =)
Ich hab von Bethany ein essbares Scrabble bekommen mit Schokoladenstückchen als Buchstaben. :) Danach haben wir UNO gespielt, nach einer Schonfrist dann auch mit verschärften Nicht-Fluch-Und-Bei-7-Hand-Drauf-Regeln.
Zum Abschluss des Abends, als wieder etwas in unsere Mägen passte, haben wir den Weihnachtsbaum mit geschmolzener Schokolade und kleine Törtchen gegessen, die Charmaine extra noch besorgt hatte. In Sachen Völlerei in der Weihnachtszeit standen wir dem Weihnachten in der Heimat also in Nichts nach =)




Samstag, 12. Januar 2013

Weihnachten auf den Philippinen - Boracay - Ankunft

Mal wieder warten...
Wieder am Fluhafen in Clark angekommen, mussten wir dort Ewigkeiten warten, weil unser Flug 2 Stunden verspätet war. Da ist uns erstmal aufgefallen, wie winzig der Flughafen ist und vor allem das Terminal für Inlandflüge war eher provisorisch als professionell^^.
Die Security war auch denkbar nachlässig. Aber was soll schon mit einem Flieger passieren, der gerade mal Spritt für 2 Stunden Flug hat. Als wir dann endlich unser Gepäck abgeben konnten hat sich noch jemand mit seiner Familie vorgedrängelt, der sich dann mit einem Philippino angelegt hat, die sich ein bisschen rumschubsten und abwechselnd nach der Security gerufen haben.
So ein Kindergarten. Als würde wegen ihm der Flug eher gehen. Der klügere Philippino hat dann igendwann nur noch kopfschüttelnd und leicht grinsend nachgegeben.

Über den Wolken... =)
Nach gewisser Zeit befanden wir uns dann endlich auf dem Flug und überquerten etliche von den kleinen und größeren 2707 Inseln der Philippinen. In der Lektüre vom Flugzeug haben wir dann rausgefunden, dass vor uns noch eine zweistündige Busfahrt und 10 Minuten Boot lagen, was unsere Stimmung etwas drückte, da wir eh schon verspätet waren und nun im Dunkeln ankamen.
In Kalibo schaute ich kurz vor der Landung aus dem Fenster und konnte Ewigkeiten nur Bäume und Felder ausmachen, auch als wir nur noch wenige Meter über dem Boden waren. Und dann setzten wir unvermittelt hart auf, hoben kurz wieder ab um dann noch mal weicher aufzusetzen, als Würde der Pilot es wieder gut machen wollen. ^^ Ich hatte schon geschmeidigere Landungen :D

Unser Shuttle zum Paradies
vollausgestattete Küche
Die Busfahrt verlief relativ unspektakulär doch die Bootsfahrt war schon recht abenteuerlich. Vor allem mit unseren Koffern über den schmalen Steg auf das Boot zu balancieren war nicht ganz ohne. Die Einheimischen, die ein Bisschen des Gepäcks abgenommen hatten, verlangten natürlich gleich Trinkgeld.
Das Boot an sich hatte Ausleger aus Bambus, die es vermutlich bei starkem Wellengang stabiler hielten. Auf der Insel angekommen ging es dann noch mit einem Jeep zu unserem Hotel. Endlich waren wir angekommen und wurden mit einem Wahnsinns-Appartment belohnt.

Kühlschrank mit Wasser UND Eiswürfelspender
Bad 1
Bad 2


























Sitzgruppe


Eins der Schlafzimmer









riesige Terrasse









 





Da es auch der vierte Advent war, zündeten wir noch vier Kerzen an und spielten Weihnachtsmusik ab. Nur 17.
Mehr hatten wir nicht mit und nach kurzer Zeit suchten wir im Fernsehprogramm nach einem weihnachtlichen Film aber da war gerade nur Armageddon auf dem Programm, also widmeten wir uns unseren Familien, um von dem tollen Appartment zu berichten und ich hab mit meiner alten Klasse geskyped, die sich seit unserem Abi jedes Jahr am 23.12. trifft, um gemeinsam Raclette zu machen und dabei die alten Stories rausholt.
Ein richtig schönes Klassentreffen halt. Und ich fands schön, wenigstens mal kurz wieder mit dabei gewesen zu sein =)

Pool


Am selben Abend habe ich auch noch den Pool ausprobiert.
Schon irgendwie cool mit Meeresrauschen im Hintergrund. Und da konnte ich dann mal richtig die Seele baumeln lassen und mich von der Hektik und den vielen Lichtern und Menschen in Hongkong erholen. Schon erstaunlich wie sehr der Rhythmus eines Landes auf einen wirken kann.

Freitag, 11. Januar 2013

Weihnachten auf den Philippinen - Clark - Klappe, die Erste

So, es wird mal Zeit, dass ich von meinem Kurzurlaub auf den Philippinen erzähle.

Die Philippinen - 2707 Inseln
Am 22.12. ging es am Abend los und unser Flug hatte ein wenig Verspätung, sodass wir erst gegen Mitternacht in Clark ankamen. Clark ist ein ehemaliger US Militärflughafen 2 Stunden von Manila entfernt. 
Als ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin, hab ich den Temperaturunterschied gar nicht so schlimm empfunden. Ich dachte, es wäre deutlich wärmer und schwüler als in Hongkong aber es ging. Ursprünglich hatten wir vor, die Nacht auf dem Flughafen zu verbringen, da unser Weiterflug nach Kalibo am nächsten Morgen ging. Weil der Flughafen aber alles andere als gemütlich ist, haben wir doch noch ein günstiges aber gutes (abgesehen vom fehlenden Klopapier) Hotel gebucht, wo es dann mit dem Taxi hinging. 
Auf der Fahrt erfreute ich mich an den ganzen kleinen Häusern. Nach 3 1/2 Monaten Hong Kong lernt man das echt zu schätzen. =)

schon etwas abenteuerlich =), noch abenteuerlicher sind die
Tricycles im Hintergrund, auf denen manchmal 5 oder  mehr
Personen mitfahren.
Nach einer erholsamen Nacht, auf lang nicht gesehenen dicken Matratzen standen wir relativ zeitig auf, um vor unserem Flug noch etwas Frühstück zu essen. 
Bei der Fahrt mit einem sehr komfortablen Bus (siehe Bild) durch die Stadt (Angeles City) fiel mir auf, wie Amerikanisch doch alles wirkt. Ami-Schlitten auf der Straße und auch die Radiosprecher und Werbespots hatten ihren typisch Amerikanischen Touch. 
Außerdem gab es viele gemischte Pärchen. ER vermutlich ehemaliger GI und SIE Philippina. Die Zusammensetzung sah man ziemlich oft. Ich kann es den Amerikanern aber auch nicht verdenken. ;) (Nicht zu Herzen nehmen, Miri! =) )

Security an einem Hoteleingang
In einem großen Einkaufszentrum wurden wir beim Betreten von Sicherheitsangestellten mit Schrotflinte (ohne Scheiß!!!) abgetastet. Also die Angestellten hatten nur eine Schrotflinte dabei. Wr wurden nicht damit abgetastet, falls es bei dem ein oder anderen zu Missverständnissen kommt. :D Doch schon sehr ungewohnt. Ob damit das Gefühl von Sicherheit vermittelt werden soll? Auf mich hat es eher erschreckend gewirkt, das sowas als notwendig erachtet wird. Auch da sieht man vermutlich den Einflus von Amerika.
Innen haben wir dann ein Starbucks gefunden, indem wir erst einmal frühstückten. Der Angestellte, der meine Bestellung aufnahm war dabei überdurchschnittlich gesprächig, wollte wissen warum wir auf die Philippinen reisen und woher wir kommen und sprach im Gegensatz zu den meisten in Hongkong sehr gutes Englisch, und das war nicht nur eine Ausnahme auf den Philippinen.
Direkt daneben war eine Bühne von der unaufhörlich Weihnachtsmusik kam. An sich schön, aber mit einem sehr starken Bass unterlegt :D. Generell hat man aber gemerkt, dass das sehr christliche Land (Kreuze sieht man fast überall und die meisten Leute tragen Ketten mit einem Kreuz dran und in jedem Taxi oder Bus hing eins am Rückspielgel) in Weihnachtsstimmung war. Manche hatten rot-weiße Zipfelmützen auf und sogar die Polizisten haben zur Weihnachtsmusik gewippt. Überall wurde einem "Merry Christmas" gewünscht. Ich glaube, dass ich das so in Hong Kong nicht erlebt hätte. Gute Wahl also! =)
Unser letzter Halt in dem Einkaufszentrum war bei Jollibee (philippinisches Mc Donalds), um dem Fahrer des Buses, der auf uns gewartet hat zu entlohnen. Das ist wohl sehr üblich dort. Ohne Charmaine hätten wir das natürlich nicht gewusst. Schon praktisch so ein Guide :D.

Auch unsere ersten Philippinischen Pesos haben wir dort abgehoben, was für mich recht kostspielig wurde. Beim ersten Versuch hab ich nicht bemerkt, dass die letzten beiden Nullen nach dem Komma waren.

Philippinische Pesos
Also hab ich 100 Pesos abgehoben, umgerechnet ungefähr 2 €. Der Witz an der Sache is, dass ich mit meiner EC-Karte fast 8 € Gebühr bezahlen musste...pro Abheben. Da hatte ich dann kurzzeitig schlechte Laune. Wer baut denn solche komischen Automaten?
Vor allem in einem Land, wo ich vielleicht ein mal eine Münze im Sentimo-Bereich in der Hand gehalten hab.
Auf dem Weg zum Flughafen ist mir noch ein Vulkan in der sonst so flachen Umgebung aufgefallen, zu dem man auch Tagesausflüge machen kann, mit heißen Quellen und Wellness und Wandern. Schade, dass wir das nicht machen konnten. Aber Boracay wartete auf uns. ;)

Donnerstag, 10. Januar 2013

Blickfänge

Melodika o.O (links, in den Händen gehalten)
Es wird echt Zeit, dass ich mal wieder was schreibe. Tut mir Leid, dass ihr so lange warten musstet.
In der letzten Woche vor Weihnachten ist mir noch ein bisschen was besonderes in Hongkong aufgefallen. Am Donnerstag vor Weihnachten war noch ein kleines Akustik "Festival" an der Uni. Und was seh ich da? Eine Melodika. Kenner der Musikschule Fröhlich werden das Instrument mit den wohlklingenden Tönen vielleicht lieben gelernt haben. Ich nicht...aber ich habe da bestimmt 3 Jahre drauf gespielt, wenn es sein musste mit zitterten Händen auf Weihnachtsmärkten. Glühwein gab es damals für mich noch nicht. Leider. Ein paar Erinnerungen wurden bei mir also wach als ich dieses Ding an meiner Uni in Hongkong sehe :D.


Eingang zu Delaney's Irish Pub
Am Abend war dann ein Weihnachtsessen geplant mit ein paar Leuten aus der Gemeinde und das in einem Irischen Pub, den ich erstmal finden musste. Trotz Google Maps war das gar nicht so einfach, da nicht wie sonst überall in Hongkong bunte, blinkende Lichter darauf aufmerksam machten. Auf nichts kann man sich verlassen, ey!
Ein Schild mit der Aufschrift "Guinness" war dann aber doch ziemlich eindeutig für mich und so fand ich den unscheinbaren Eingang.
Es ging erstmal ins Untergeschoss und aus dem unscheinbaren Eingang wurde dann doch eine ziemlich große aber trotzdem gemütliche Kneipe. Das hatte ich schon in Hongkong vermisst, diese Form der Europäischen Gelassenheit. ;)
Es erwartete mich ein Drei-Gänge-Menü mit Caesars Salad, Gans und eine typisch Britische Nachspeise, deren Namen ich vergessen habe. Auf jeden Fall viel Schokolade. *Yammi*
Im Anschluss wurden dann noch kleine Spielchen gespielt, bei denen man sich kleine Geschenke ergattern konnte. Ich ging aber leer aus. =( So bibelfest bin ich dann doch noch nich.


mal wieder Löcher in Häusern
Als ich das letzte Mal von der Hong Kong University wieder an die PolyU fahren wollte, bin ich in den falschen Bus eingestiegen, sodass es in die falsche Richtung und damit auf die Rückseite von Hong Kong Island ging. Anfangs wollte ich erst an der Endstation den Bus zurück nehmen, aber da das so lang gedauert hätte, stieg ich eher aus, um die Richtung zu wechseln.

Pok Fu Lam Cemetery (Cemetery=Friedhof)

Allerdings kein bisschen zu früh, denn ich konnte dadurch noch andere Häuser mit Löchern sehen, als das von dem ich schon berichtet hatte. Ob es bei denen auch eine Legende gibt weiß ich nicht. Aber vielleicht hängt es mit dem nahegelegenen Friedhof zusammen. Fluss der Geister oder so was. Wer weiß. Der Friedhof ist auch nicht schlecht. Wer hat schon eine Grabstätte mit Meerblick? 
Allerdings geht es da enger zu als in Mong Kok. Und das hat was zu heißen! ;) 
Die restliche Busfahrt im oberen Deck bescherte mir eher Übelkeit als Freude. Normal hab ich ja einen robusten Magen, was sowas angeht, aber die Busfahrer sind in der Rush Hour echt anstrengend. Im "dickflüssigen" Verkehr nutzen die alle 10 cm (ungelogen!) um anzufahren und wieder ruckartig zu stoppen. Bescheuert, wenn ihr mich fragt! Aber ich habs überlebt, ohne einen Denkzettel für den Fahrer zu hinterlassen. ;)

vor dem Sky 100 wirken die anderen
Hochhäuser, wie Spielzeug
Nach der Meeresdurchquerung durch den Western-Harbour-Crossing-Tunnel, durch den ich beim Marathon übrigens auch durch muss, wieder auf der Kowloon-Seite angekommen musste ich in Austin noch die MTR nehmen. Dabei kam ich am Sky 100, dem derzeit höchsten Gebäude von Hong Kong, vorbei. Schon bedrohlich, wie weit der noch über die schon riesigen Häuser im Vordergrund hinausragt.

ob hier ein weiterer Wolkenkratzer hinkommt?

Hoffentlich deutet die Baustelle daneben an, dass der Sky 100 bald Gesellschaft bekommt. Sieht nämlich echt einsam aus so ganz alleine in Kowloon. Der Sky 100 beherbergt das International Commerce Centre, das Ritz Carlton Hotel und ganz oben eine Bar, in der ich später noch war, aber dazu in einem anderen Beitrag.